Geld verdienen mit Aktien

Goldrausch Kursziel 2000 Dollar

Goldrausch

So titelt die jüngste Ausgabe des Aktionärs. Ein Warnzeichen aus Sentimentsicht?

Nicht unbedingt. Erst wenn rund um den Globus die auflagenstarken Zeitschriften, die normalerweise nicht über Anlagethemen an so prominenter Stelle berichten, unisono zum Kauf raten, dürfte der Goldrausch nahe eines Hochs sein. Bis dahin sehen wir wohl weiter das normale Wechselspiel von Aufwärtsbewegung und Korrektur.

5 Kommentare
  1. Ein Warnzeichen ist es aus meiner Sicht schon. Focus Money hat übrigens gestern auch mit G O L D getitelt und empfiehlt Goldbarren zu kaufen.

    Es ist wohl wie bei den Analysten: Mit dem Thema Inflation, Währungskrisen usw. kann man schlechte Stimmung machen und Gold als den Heilsbringer verkaufen. Nach dem Motto: Ihr Geld wird bald nichts mehr Wert sein, also hilft nur Gold.

  2. Gold war noch nie der Heilsbringer. Man bedenke, die Produktion ist höher als der Verbrauch und Bestände wie auch Vorkommen reichlich.

    Im Fall einer Währungsreform wegen Staatsüberschuldung kommen Unmengen Gold auf den Markt und der Wert sinkt rapide. Das gilt für alle Wertartikel. Ein Goldstück für ein Pfund Butter beim Bauern ist unvergessen.

    Das Ergebnis unsinniger Panikmache, spekulativ aufgebläht.

  3. @gest und unkel – ihr seids aber zwei ordentliche gold-zwangspessimisten (wahrsch. seids aus der finanzbranche, dann ists nat. verständlich) … wobei unkel eher der unbedarfteste zu sein scheint ;-))

    also leute, wie alles im leben, kommt es halt immer auf den „richtigen zeitpunkt“ an. am tief der inflation ist der beste zeitpunkt für e.metallkauf. am hoch der inflation ist er am schlechtesten. das dürfte soweit klar sein. derzeit sehe nicht nur ich weit und breit keine inflation und keine hohen zinsen, also klarer kauf längerfristig, vergesst die anderen 793 „indikatoren“.

    1980 war gold bereits 2.000 % gestiegen in bloß 10 jahren, obwohl doch gold nie ein keinheilsbringer war, na sowas …. jedenfalls war dann das hoch der inflation und der zinsen = also verkauf !
    außerdem war das thema damals nicht nur in den medien stark präsent, sondern die privatleute hatten auch effektiv weit über 10, eher sogar 20 % ihres vermögens in edelmetallen gehalten (teilw. durch käufe, teilw. durch die kursanstiege kam man auf dieses verhältnis) …. das war eine schöne blase damals, hmmm.

    2009 sehe ich nicht viel (offizielle) inflation, gold ist außerdem in letzten 10 jahren auch erst ca. 150 % im preis gestiegen in euro = = kauf für die nächsten ca. 3 – 5 Jahre.
    außerdem reden und schreiben zwar viele vom gold (es gibt einfach zu viele blogs, zeitungen, TVsender, etc. die immer irg.was berichten müssen), aber gekauft wird nicht allzuviel, ANSONSTEN gäbe es deutlich höhere e.metall-quoten bei privatanlegern, als aktuell bloß 1 – 2 % von deren gesamtvermögen, unkel und gest ausgenommen, die haben ja gar nix bzw. sind sogar short ??;-))

    BUTTER oder HAUS

    zugegeben, der buttervergleich stimmt schon (primär natürlich für städter, die reihenweise arbeitslos wurden), besonders wenn diese vergessen haben, auch für grundbedürfnisse (nahrung) vorzusorgen und immer nur geglaubt haben, dass die böser warner, die immer über inflation und währungskrisen geredet haben, eigentlich alle dummköpfe sind und eh alles irg.wie so weiter gehen wird …

    der andere vergleich dürfte nicht so bekannt sein, war auch ein paar jährchen vorher:
    „… in der Weimarer Republik konnte man für 1 Unze Gold ein Haus kaufen und für 23 Unzen einen ganzen Wohnblock in Berlin! Es gab keine Käufer, die Zahlungsmittel hatten. Die Papierzettel aus der Hyperinflation hatten keine ernstzunehmende Kaufkraft!“

  4. nachdem die Zentralbanken Gold wieder kaufen:

    Kontraindikator- gemein ich weiß-
    oder Inflationserwartung 4%+ ab q4 2010.
    HJ

  5. Bei Banken und Sparkassen muß man sich beim Goldkauf ausweisen. Es stellt sich die Frage: Warum – und was passiert mit diesen Informationen. Wer will das wisen und wozu?

    Es gibt auch die Möglichkeit Gold bis zu einem Betrag von 10.00 Euro anonym zu kaufen. Später beim Verkauf muß man sich ausweisen.
    Es stellt sich die Frage: Warum – und was passiert mit diesen Informationen. Wer will das wisen und wozu?

    In weiten Kreisen der Bevölkerung herrscht großes Misstrauen in die staatlichen Institutionen. Schlimm, wenn die eigenen Bürger versuchen, ihr Geld vor dem Zugriff des Staates zu verstecken.

    Anmerkung: Wer ist denn „der Staat“? Das sind wohl doch wir alle, oder. Darüber muß man sich immer im Klaren sein, wenn man über „den Staat“ spricht.

Schreibe einen Kommentar