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Die Markt-Matrix – wohin gehen die Märkte?

Die Markt-Matrix – wohin gehen die Märkte?

Hausse läuft

Einige Leser wünschten sich mehr Erläuterungen zur Markt-Matrix. Weil es so gut zum aktuellen Marktgeschehen passt, möchten wir der Auswertung ein wenig vorgreifen. Die Markt-Matrix ist ein wichtiger Bestandteil unserer Anlagephilosophie. Es ist sinnvoll, in Richtung des übergeordneten Markttrends zu handeln. Wer dieses einfache „Gesetz“ nicht beachtet, macht sich das Leben unnötig schwer.

Wie ermittelt man den Markttrend? Es gibt zahlreiche Methoden. Keine ist besser oder falsch. Entscheidend ist, dass man die gewählte Methode konsequent umsetzt. Wer nach Lust und Laune sich je nach Marktphase eine andere herauspickt, begibt sich aufs Glatteis. Ein Kapitän, der ständig neue, unbekannte Landkarten nutzt, kommt nicht gradlinig zum Ziel.

Die Markt-Matrix ist optimal abgestimmt auf unseren Investmentstil. Aufgrund der langfristigen Ausrichtung gibt es nur wenige Signalwechsel. Manchmal alle paar Jahre. Das ist auch gut so, denn der übergeordnete Markttrend ändert nicht alle paar Wochen seine Richtung.

Die Markt-Matrix hat sich in den letzten Wochen erneut bewährt. Trotz Jahrhunderterdbeben in Japan, dem brodelnden Nordafrikakonflikt und der staatlichen Schuldenproblematik signalisiert sie unverändert Hausse. Anleger, die sich dagegen verschreckt von den Marktturbulenzen vorsorglich von allen Aktien getrennt haben, müssen nun zusehen, wie die veräußerten Anteile schon wieder höher notieren.

Die Markt-Matrix signalisiert unverändert Hausse

Direkter als in den Strategiedepots wirkt sich bei unseren mechanischen Handelssystemen die Trendkomponente der Markt-Matrix aus. So konnte das Trendfolge-Handelssystem Equity-Hunter inmitten der jüngsten Krisen ein Allzeithoch erklimmen.

Abbildung: Der Equity-Hunter profitiert von starken Trends. Weitere Infos unter Equity-Hunter

Natürlich ist die richtige Markteinschätzung nicht alles. Durch multidimensionale Tiefenscans bis in die einzelnen Unternehmen hinein erhalten wir ein umfangreiches Bild vom Börsengeschehen. Liegen wir falsch mit unserer Analyse, bewahrt uns das Risikomanagement vor Schlimmeren.

Primärtrend + Trendfolgebarometer = Markt-Matrix

Der Primärtrend der wichtigsten Börsen und das Trendfolgebarometer sind von entscheidender Bedeutung für die Markteinschätzung. Der Primärtrend der wichtigsten Börsen sollte einen positiven Status des Trendfolgebarometers bestätigen. Liegt eine Divergenz vor, empfiehlt sich eine defensive Haltung. Das Trendfolgebarometer gibt Hinweise darauf, ob ein eher günstiges oder nachteiliges Marktumfeld für langfristige Trendfolgestrategien vorherrscht.

Es ist nicht nötig, bei einem negativen Signalwechsel sofort alles zu verkaufen: Wir ziehen es vor, zunächst die schwachen und nicht zielkonformen Titel zu veräußern, auf Neuengagements zu verzichten und enge Stop-Loss Limite zu setzen. Entspannt sich die Situation nach kurzer Zeit, ist man mit den verbliebenen Aktien bestens positioniert. Eskaliert die Situation, bewahren die Limite das Gesamtdepot vor größerem finanziellem Schaden.

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