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Wie kann man sich das Wechselspiel von „Reaktion“ und „Explosion“ vorstellen?

Wie kann man sich das Wechselspiel von „Reaktion“ und „Explosion“ vorstellen?

Extrema als Trading-Chance

Betrachten Sie dazu den Jahres-Chart des DAX. In den unteren beiden Chartfenstern sind die Trading Setups als senkrechte Balken eingetragen. Ausgangspunkt ist die Nulllinie.

  • Die „Peaks“ mit der Balkenlänge von 1 bzw. -1 erfüllen das Kriterium der Extrempunkte. Die zweitlängsten Balken (0,7 bzw. -0,7) dagegen nur teilweise.
  • Die kurzen (0,3 bzw. -0,3) deuten an, dass etwas passieren könnte (der Boden für einen Peak wird vorbereitet).
  • Die roten Balken stehen für eine Abwärtstendenz, die grünen für eine Aufwärtstendenz.

Handelt man gegen den Primärtrend, verkümmert diese Tendenz zu einer Seitwärtsbewegung („Verschnaufpause im Primärtrend“). Das erkennt  man sehr gut im April /Mai 2007, wo sich der DAX in einem starken Aufwärtstrend befindet und die roten Balken allenfalls zu einer minimalen Seitwärtsbewegung führen, bevor sich der starke Aufwärtstrend fortsetzt.

Panik und Gier

Immer dann, wenn die Anleger in Panik (oder Gier) geraten, bieten e-points hervorragende Trading Setups wie zum Beispiel im Januar 2008: Zunächst startet ein „Explosions“-Peak mit fallenden Kursen, dann folgt wenige Tage später ein „Reaktions“-Peak mit steigenden Kursen.

In solchen Phasen ist das Chance-/ Risikoverhältnis exzellent, aber es gehört Mut und eiserne Disziplin dazu, daraus Kapital zu schlagen. Tritt die erwartete Reaktion oder Explosion nicht ein, so kann ein potentieller Fehlausbruch (False Breakout) für eine Drehung der Position genutzt werden. Natürlich klappt es nicht immer so gut, aber wenn man die Waage der Erfolgswahrscheinlichkeit nur ein ganz klein wenig zu seinen Gunsten neigen kann, verschafft man sich einen netten Startvorteil.

Dax und e-points

1-Jahres-Chart per 26.02.2008

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