Geld verdienen mit Aktien

Insiderverkäufe bei Go Yellow Media

Laut zwei Meldungen der DGAP vom 25.9.2009 haben die geschäftsführenden Organe, Peter Wünsch und Dr. Klaus Harisch, 100.000 Aktien zu je 6 € außerbörslich verkauft. Man sollte die Insiderverkäufe nicht überbewerten.

Die Aktie hat in den letzten Monaten – unterfüttert durch gute Unternehemenszahlen –  eine schöne Kursrallye hingelegt. Dahinter könnten Überlegungen zur Diversifikation stehen. Mir war die Aktie damals leider knapp entwischt. Wenn ich die Aktie im Depot hätte, würde ich darauf achten, ob sie ohne ersichtlichen Grund an Stärke verliert. Ansonsten gilt: the trend is your friend.

Go Yellow Media

1 Kommentar
  1. [i]wenn es nach den Insidern geht müsste der DAX schon bei 5000 stehen …..tut er aber nicht….:)[/i]

    Inside Wall Street
    „Verkaufsorgie“ der Insider

    Nachdem die Rally an den amerikanischen Märkten nun schon mehr als ein halbes Jahr läuft, wird es müßig, vor den Gefahren der jüngsten Kursgewinne zu warnen.

    Abgesehen von den naivsten Bullen rechnet seit Monaten jeder damit, dass die Indizes irgendwann wieder einbrechen müssen – doch klettern sie weiter, und ein Ende ist nicht in Sicht. Oder doch?

    Experten tun sich zwar schwer mit ihren Warnungen, aber geben doch nicht auf. In den letzten Tagen haben sie einen neuen Indikator gefunden, der alle Ampeln rot leuchten lässt: die Insider-Verkäufe sind dramatisch gestiegen. „Jedem Dollar für Aktienkäufe stehen 31 Dollar an Verkäufen gegenüber“, sagt Charles Biderman vom Marktforschungsinstitut Trim Tabs. Daraus eine Warnung abzuleiten, sei kein Hexenwerk. „Die Insider wissen mehr als du und ich. Wenn sie die Preise zu hoch finden, dann verkaufen sie“, so Biderman.

    Ben Silverman, Research-Chef von InsiderScore.com gibt ihm recht. Die Insiderverkäufe seien zur Zeit so aggressiv wie seit dem Sommer 2007 nicht mehr – damals kündigten sie die ersten Kursabstürze im Zusammenhang mit der Krise am Immobilienmarkt an. Für den Dow-Jones-Index ging es in der Folge von seinem historischen Hoch bei mehr als 14.000 Punkten auf das März-Tief von 6500 Punkten.

    [b]Die aktuelle „Verkaufsorgie“ hält Silverman für umso bezeichnender, als das Insider-Verhalten nicht nur vor zwei Jahren ein verlässlicher Indikator war, sondern auch jüngst beim Start der Kletterpartie. Als der S&P-500-Index bei 666 Zählern stand, hätten die Insider zugeschlagen, so Silverman. Zur Zeit notiert der marktbreite Index bei über 1000 Punkten.[/b]

    Die Insiderverkäufe ziehen sich interessanterweise durch alle Branchen. Zu den aktivst verkauften Aktien gehört die Brokerfirma TD Ameritrade, wo Chairman Joe Moglia seit April bereits mehr als 10 Millionen Dollar über Verkäufe eigener Papiere eingestrichen hat. Laut SEC-Unterlagen hat Moglia an jedem der letzten 106 Handelstage Aktien verkauft.

    Bei TD Ameritrade heißt es, die Verkäufe hätten nichts mit dem Lauf der Geschäfte beim Unternehmen zu tun. Vielmehr folge er einem im Vorfeld festgelegten Verkaufsplan. Auch Moglias Vorgänger Joe Rickets habe lediglich 5,7 Millionen Dollar an Papieren abgestoßen, weil er die Übernahme der Chicago Cubs mitfinanzieren musste. Das Baseball-Team gehört seit August Rickets, dem Gründer von TD Ameritrade.

    Außer im Finanzbereich sind zuletzt Insiderverkäufe etwa beim Uhrenhersteller Fossil und beim Videospielhersteller Activision Blizzard aufgefallen ? so breit gestreut ist der Pessimismus in den Chefetagen.

    Dennoch wollen mittlerweile auch die Bären nicht mehr dazu raten, unbedingt aus dem Markt auszusteigen. Denn das tun sie schon seit Monaten, und wer ihnen gefolgt hat, hat sich damit gewaltige Gewinne entgehen lassen. Art Cashin, der erfahrene Parkett-Chef der UBS, fühlt sich bereits an den Sommer 1987 erinnert, als die US-Börsen schon einmal wider alle Erwartungen kletterten. „Die alten Hasen haben sich damals die Finger verbrannt“, sagt er. „Sie wussten, dass der Markt eigentlich nicht mehr klettern kann, sie haben Aktien verkauft und Gewinne mitgenommen, aber der Markt ist immer weiter und weiter gestiegen.“

    Adresse: http://www.teleboerse.de/1175128.html

Schreibe einen Kommentar