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Go Yellow Media mit Stop-Loss Welle

Vor rund einer Woche hatte ich auf die Insiderverkäufe bei Go Yellow Media hingewiesen. Insiderverkäufe sind nicht automatisch ein Verkaufssignal, sondern zunächst nur ein Hinweis, besonders aufmerksam zu sein. Wenn eine negative Nachricht „im Busche“ ist, erfahren wir das als Normalanleger erst mit der offiziellen Verlautbarung. Die Kurse haben dann schon die unerwartete Nachricht bis zu 100% eingepreist.

Deshalb achte ich auf das Zusammenspiel von Kursverlauf, Insiderverhalten und  – sofern bekannt –  den neuesten Nachrichten. Brandaktuelle News von großer Wichtigkeit sind mir nicht bekannt, nur das der Kurs weiter gefallen ist. Ein schlechtes Zeichen? Nicht unbedingt, wenn es im Einklang mit dem schwachen Gesamtmarkt geschieht.

Ein Blick auf den 1-Monats-Ratio-Chart offenbart, dass Go Yellow in den letzten Tagen tatsächlich ein wenig schwächer war als der deutsche Markt (Prime All Share).

Go-Yellow-Media-1-Monat

Ein Blick auf den 1-Jahres-Ratio-Chart relativiert den Eindruck. Demnach befindet sich die Ratio Line in einem Aufwärtstrend. Erst wenn die „Delle“ größer wird, ist das ein Zeichen von Schwäche.

Go-Yellow-Media-1-Jahr

Betrachtet man den normalen Chart, sieht es aus wie ein Pullback. Der gestrige Tag war besonders aufschlussreich. So sieht das aus, wenn eine Aktie aus einem prominenten Musterdepot einer Sonntagszeitung ausgestoppt wird: Der Kurs verlor intraday stark und konnte sich erst zum Börsenschluss wieder erholen. Wer mit den Kerzencharts vertraut ist erkennt den Hammer. Ein typisches Kursmuster, das bei vielen gleichzeitig ausgelösten Stopps auftritt.

Go Yellow mit Hammer

Aktuell sehen wir einen kleinen Dip. Für einen Swing Trade sieht es gar nicht so schlecht aus. Leider ist die Volatilität noch etwas hoch, um von einem ausgezeichneten Chance- / Risikoverhältnis sprechen zu können.

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