Versuchen Sie nicht, die Entwicklung des Marktes vorwegzunehmen – halten Sie sich einfach nur an die Zeichen des Marktes, an das, was er für Sie bereithält (Jesse Livermore)
Wie so oft ist alles eine Frage der Perspektive. Für die einen befinden sich die Aktienmärkte seit der Jahrtausendwende in einem gigantischen Bärenmarkt, für die anderen befinden wir uns mitten in einem geldmengengetriebenen Crack-up-Boom auf dem Weg zu neuen Aktienhochs. Beide Parteien haben gute Argumente – aber welche werden für den Markt letztendlich ausschlaggebend sein? Oder gibt es eine Zwischenlösung?
Asien entwickelt sich mit steigender Wirtschaftskraft zunehmend zum Gravitationszentrum des 21. Jahrhunderts. Wird der Aufholprozess Asiens gegenüber Nordamerika und Europa anhalten? Welche Triebfedern stecken hinter der noch jungen Erfolgsgeschichte?
Die weltweiten Derivatemärkte sind in den vergangenen Jahren enorm gewachsen. Nicht erst seit der Insolvenz von Lehman Brothers werden zwischen Aufsichtsbehörden und Gesetzgebern sowohl in den USA wie auch in Europa intensive Diskussionen über die Gestaltung eines neuen Ordnungsrahmens für die internationalen Finanzmärkte geführt. Aufsichtsbehörden und Gesetzgeber sollten sich bei ihren Bemühungen an dem Ziel orientieren, dass der neue Ordnungsrahmen die tatsächlichen Risiken des Marktes adressiert.
Der bekannte Marktstratege Barton Biggs sieht Kaufgelegenheiten. Zwar muss man bei Analysteneinschätzungen sehr kritisch sein, aber Mr. Biggs ist einer der wenigen Experten mit einem guten Riecher in den letzten Jahren.
Richtungsänderung in der EZB-Notenbankpolitik und neue Rettungspakete als Meilenstein für die Märkte
Wichtige Ereignisse haben den Charme, der Befindlichkeit der Märkte auf den Zahn zu fühlen. Handelt es sich gar um Pivotereignisse wie es der legendäre Spekulant Jesse Livermore formulieren würde, kann bei richtiger Interpretation der Grundstein für außergewöhnliche Gewinne gelegt werden. Aus diesem Grund möchte ich einen Auszug aus meinem Börsendienst letzter Woche wiedergeben:
Wer alle Eier in einen Korb legt, kann im Nachhinein zu der schmerzhaften Erkenntnis kommen, dass sein Portfolio nicht optimal strukturiert war. Wie aber kann das Portfolio optimiert werden? Antwort auf diese Frage bietet die Portfoliotheorie.
Wer rettet wen? Kaum ein Tag vergeht, wo nicht irgendwer irgendwen retten will. Panikmache wohin man schaut. Eine Internetseite kündigte für das verlängerte Wochenende die Währungsreform an. Der bundesweite Ausfall des Internets sei gar eine gezielte Aktion der Desorientierung, die der Vorbereitung diene.
Rund 60% der staatlichen Sachinvestitionen werden von Kommunen getätigt. Der wachstumspolitisch bedenkliche Rückgang der Investitionen bei gleichzeitig starkem Anstieg der Sozialausgaben zeigt stellvertretend die negativen Auswirkungen für die gesamte Volkswirtschaft.
Warum eigentlich sollen wir noch Bundesanleihen kaufen, wenn die am Ende mit wertlosem Zentralbankgeld zurückgezahlt werden? Soll die EZB doch für uns “sparen”. Bis die Geldnachfrage kollabiert.