Geld verdienen mit Aktien

Mein Standpunkt

Heiko Aschoff Nicht nur drüber reden, sondern davon leben

Wenn ich mir als unbeteiligter Beobachter zuschauen könnte, wie ich heute handle gegenüber vor dreißig Jahren, erkenne ich mich nicht wieder. Gehörte anfangs eine große Portion Glück dazu, ist heute die systematische Vorgehensweise der Schlüssel zum Erfolg. Je mehr die Anlagestrategie mit der eigenen Persönlichkeit harmoniert, desto besser läuft es.

Der Preis ist eine Herangehensweise an die Märkte, die mich psychologisch und emotional herausfordert. Gute Methoden und Konzepte helfen mir. Es geht darum, sich nicht im Weg zu stehen. Das klingt seltsam, wo die Suche nach dem Heiligen Gral, der ultimativen Börsenformel, erklärtes Ziel einer großen Anlegerschaft ist. Es bedarf keiner geheimen Börsenformel oder selbsternannter Gurus.

Die Märkte ticken anders

Wir Menschen übertragen unsere Verhaltensweisen im normalen Leben auf das Börsengeschehen. Ein Fehler. Die im Laufe der Evolution antrainierten Verhaltensmuster helfen beim Überlebenskampf in der Wildnis und im Alltag weiter, nicht an den Märkten. Die Märkte ticken anders.

Fallstricke der Evolution

Unsere natürlichen Reflexe und Instinkte sorgen dafür, dass die Börse ein gewagtes Abenteuer bleibt. Wer es schafft, die Fallstricke der Evolution im Zaum zu halten, hat die Chance auf langfristigen Erfolg.

Vom Traum-Job zum Investor

Viele Menschen sind unglücklich im Job. Zumindest in Deutschland. Das liebe Geld hält sie bei der Stange. Eine Verschwendung an Talenten. Millionen Beschäftigte verbringen einen großen Teil ihres Lebens mit Dingen, die sie nicht mögen. Ich hoffe, Betroffene finden eine Möglichkeit, sich Freiräume zu schaffen und Träume zu verwirklichen.

Mir macht die Arbeit Spass. Natürlich war nicht alles eitel Sonnenschein, aber es passte. Nach meinem Uni-Studium mit Abschluss Diplom-Kaufmann startete ich als rechte Hand der Geschäftsleitung in einem Unternehmen mit rund 2000 Beschäftigten. Nach anderthalb Jahren leitete ich das Finanz- und Rechnungswesen. Später betreute ich das Depot A eines größeren Bankinstituts und deren vermögende Kundschaft. Als Privatdozent schulte ich regelmäßig Banker an der Rheinisch Westfälischen Genossenschaftsakademie sowie für den Genossenschaftsverband Hannover.

Aus Millionen wurden Milliarden

Ging es in der Bank noch um Millionen, waren es bei der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe Milliarden. Ich war mitverantwortlich für über sieben Milliarden Euro Anlagevolumen. Hinzu kamen die Ärzteversorgung des Landes Brandenburg und die Versorgungseinrichtung der Mitglieder des Landtags NRW. Seit 2006 widme ich mich ausschließlich meinen Kapitalmarktstudien, den Börsendiensten und institutionellen Kunden. Falls es die Zeit erlaubt, gebe ich Börsenseminare, verfasse ein Buch mit dem Beck Wirtschaftsfachverlag oder dem FinanzBuch Verlag.

Finanzmarktkrise und andere kleine Katastrophen

Der spannende Job bei der Ärzteversorgung Westfalen-Lippe „erschwerte“ mein Vorhaben, mich ausschließlich meiner Börsenleidenschaft zu widmen. Nette Kollegen, ein innovativer Geschäftsführer, hervorragende Ausstattung und reizvolle Aufgaben. Das gibt man nicht leichtfertig auf. Ich setzte meinen Entschluss vor dem Ausbruch der Finanzmarktkrise um.

Ohne Risiko geht es nicht

Mein finanzielles Risiko war überschaubar. In den Jahren zuvor hatte ich Mini-Crashs und Baissen überstanden. Ein paar blaue Flecken schadeten nicht. Rückschläge wurden wieder aufgeholt.

Es winkt die Freiheit

Vergessen Sie nicht, Trading und Investment sind ein knallhartes Geschäft. In dem Finanzbecken tummeln sich Haie und kleine Fische. Es ist nicht sicher, zu welcher Kategorie man gerade gehört. Seien Sie vorsichtig! Wer es ohne gründliche Vorbereitung angeht, füttert die Haie. Wer lebenslang lernt, genießt Freiheiten, die es in keinem anderen Beruf der Welt gibt.

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