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Aktienhausse in Japan?

Aktienhausse in Japan?

Dreißig Prozent Plus

Wie oft wurde japanischen Aktien ein Comeback bescheinigt. Mehr als ein Strohfeuer wurde nicht daraus. Seit November prescht der Nikkei um dreißig Prozent nach oben. Respekt! Ist es jetzt soweit?

Nikkei mit Schwung ins neue Jahr

Abbildung 1: Morgendämmerung in Japan?

Was ist da los?

Japan hat gewählt. Die neue japanische Regierung von Shinzō Abe will das Land aus der Krise führen. Es ist kein Zufall, dass die Börse frohlockt. Die Ankündigung milliardenschwerer Konjunkturprogramme ist Schmierstoff für die Märkte. Die Initialzündung dürfte jedoch von der Währungsseite gekommen sein.

Yen verliert massiv

Es scheint so, dass die die japanische Notenbank und Regierung an einem schwachen Yen interessiert sind. Ein schwacher Yen greift der heimischen Exportwirtschaft unter die Arme. Die Rechnung geht gegenüber dem Euro auf, wie man auf der zweiten Abbildung erkennen kann. Der Euro steigt, der Yen verliert. Zum Leidwesen europäischen Investoren in Japan.

Yen verliert gegenüber dem Euro

Abbildung 2: Was europäische Investoren ärgert, dürfte Reiselustige freuen. Dank des schwachen Yens sind Reisen ins Land des Lächelns preiswerter geworden.

Außer Spesen nichts gewesen

Die Kursgewinne im Nikkei werden durch die Währungsverluste aufgefressen. Das ist bitter für europäische Anleger. Nur die Japaner konnten von der Rallye profitieren. Aber könnte der schwache Yen jetzt eine Kaufgelegenheit für ausländische Anleger darstellen? Ich wäre da vorsichtig. Gegen die Notenbank zu spekulieren ist gewagt. Zum anderen birgt die kreditfinanzierte Wirtschaftspolitik Risiken. Die alten Rezepte haben in der Vergangenheit nicht funktioniert.

Auf die Lauer legen

Wer mit japanischen Aktien liebäugelt, sollte Geduld haben. Werfen Sie einen Blick auf den Langfristchart und vergessen Sie für einen Moment alle Nachrichten. Was denken Sie spontan? Vielleicht, dass es weltweit Qualitätsaktien gibt, deren Marschrichtung klarer ist…

Nikkei in der Krise seit 1989

Abbildung 3: Seit 1989 in der Krise. Zwei Jahrzehnte voller Hoffnung und noch mehr Enttäuschungen.

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