Traditionsaktien
2. Dezember 2011

Schwankungen wird es an den Börsen immer geben. Doch langfristig bieten sich hier die besten Renditen. Anleger sollten auf bewährte Traditionsaktien setzen, um die Versorgungslücke zu schließen.
Wie bitte? Ein Crash jagt den anderen und da soll man auf Aktien setzen? Bitte lesen Sie weiter, bevor Sie wegklicken! Wenn Sie Ihr Vermögen
- vor staatlichem Zugriff schützen möchten,
- bei einer Währungsreform nicht mit leeren Händen dastehen wollen,
- zwischenzeitliche Geldausschüttungen nicht als unangenehm empfinden,
- einen Inflationsschutz suchen
- oder einfach ihr Kapital außerordentlich vermehren möchten,
dann sind Traditionsaktien vielleicht eine der besten Möglichkeiten, die uns noch geblieben sind, um auf seriöse Art und Weise den Lebensstandard zu sichern bzw. Wohlstand aufzubauen.
Abbildung oben (zum Vergrößern anklicken): Der Deutsche Aktienindex (rot) kommt seit zehn Jahren nicht voran. Unter extremen Schwankungen zieht er den Normalanlegern das Geld aus der Tasche. Betrachten Sie den blauen Kursverlauf. Völlig unabhängig vom DAX geht es bergauf. Das ist keine Hexerei, sondern resultiert aus der klugen Geschäftspolitik des Traditionsunternehmens. Die Produkte des Weltkonzerns sind begehrt und befinden sich in jedem Haushalt. Die Kassen klingeln seit Jahrzehnten und die Traditionsaktie steigt. Die rechte Skala zeigt den prozentualen Kursgewinn. Wo sonst ist das seriös möglich?
Was jeder tut, kann nur im Durchschnitt enden
Aktien sind Teufelszeug. Stimmt, zumindest die meisten. Aber es gibt eine erlesene Anzahl von Elite-Traditionsaktien, für die das nicht zutrifft. Wer sich darauf konzentriert, kann den Durchschnitt um Längen schlagen. Das heißt aber auch, die bekannten Trampelpfade zu verlassen, und einen etwas anderen Anlageweg zu gehen. Eigenwillig, aber nicht riskanter – eher im Gegenteil!
Ich bin dem Handelsblatt dankbar, dass es mit dem obigen Artikel vom 3.10. 2011 eine Lanze für Traditionsaktien bricht. Es gibt Weltfirmen, die haben Kriege, Wirtschaftszusammenbrüche und Währungsreformen überstanden. Aktionäre von guten Traditionsaktien konnten ihr Kapital nicht nur souverän durch schwieriges Fahrwasser manövrieren, sondern gelangten zu Reichtum. Sie mußten nur genügend Zeit mitbringen, diszipliniert am Ziel festhalten und nicht auf das übliche Geschwätz hören. Dann ist so etwas ohne wildes Hin und Her möglich:
Abbildung oben (zum Vergrößern anklicken): Seit vierzig Jahren aufwärts. Inklusive Dividenden sind über 5.000 Prozent Gewinn aufgelaufen. Ölaktien sind nicht jedermanns Geschmack. Glücklicherweise gibt es weiter viel versprechende Elite-Traditionsaktien.
Vorsicht – nicht jede Traditionsaktie ist eine Gelddruckmaschine!
Nicht jeder Weltkonzern, vermeintlicher Blue Chip oder “sonst-wie-Vorzeigeunternehmen” macht die Aktionäre glücklich. Wenn eine Weltfirma einen Wettbewerbsvorteil hat, dann muss sich das in steigenden Kursen manifestieren. Sonst gehen Sie als Aktionär leer aus. Daimler oder Siemens sind weltberühmte Firmen, aber aus Aktionärssicht unattraktiv. Zwar sind ein Ölkonzern und zyklischer Automobilbauer nicht 100%ig vergleichbar, aber ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Abbildung oben (zum Vergrößern anklicken): Daimler hat einen guten Namen, aber ein gutes Unternehmen ist nicht zwangsläufig gut für Aktionäre. Daimler-Aktionäre erlitten trotz Dividenden 30 Prozent Kursverlust. Exxon-Aktionäre freuten sich über 170 Prozent Kursgewinn. Der DAX schaffte in der gleichen Zeit immerhin 14 Prozent Gewinn.
Weitere Negativbeispiele aus Aktionärssicht sind bekannte Namen wie Allianz, SAP, Deutsche Bank oder Telekom. Die Liste ließe sich endlos fortsetzen.
Abbildung oben (zum Vergrößern anklicken): Solarworld, der gefallene Sonnengott. Hochgelobt, jetzt tief gefallen. Bekannte Namen schützen vor Verlusten nicht.
Die Spreu vom Weizen trennen
Ich selektiere Traditionsaktien nach einem mehrstufigen technischen und fundamentalen Auswahlverfahren. Die ermittelte Investor Qualität – abgekürzt i²-IQ – bewertet die Unternehmen nach dem Schulnotensystem. Zum Vermögensaufbau sollten i²-IQ Noten von wenigstens befriedigend oder besser in Betracht gezogen werden. Die genannten Negativbeispiele Allianz, SAP, Solarworld, Daimler, Deutsche Bank oder Telekom kommen nicht über ein Mangelhaft hinaus.
Eine exzellente i²-IQ Bewertung sieht anders aus. Leider gibt es weltweit nur sehr wenige Traditionsaktien mit der Höchstnote so wie diese:


Wie kann man bequem davon profitieren?
Im Börsenbrief lasse ich die positiven Erfahrungen mit Elite-Traditionsaktien einfließen. Bei den Langfristdepots mische ich, sofern es die Investitionsquote zuläßt, die passenden Traditionsaktien bei. Fordern Sie bei Interesse gerne ein Probeexemplar an. (Hinweis: In Baissephasen müssen Sie damit rechnen, dass die Depots leer sind.)
Ein gewagtes Experiment…
PS: Am 1.1.2012 startet das Noah-Experiment. Lassen Sie sich überraschen. Voraussichtlich am 23.12.2011 stelle ich es hier vor. Tragen Sie sich noch heute in unseren kostenlosen Newsletter ein, wenn Sie nichts verpassen möchten. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Noah-Experiment:
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