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Rohstoffe und Gold – Quo Vadis?

Vom 5. bis 6. November 2010 fand die „Internationale Edelmetall- und Rohstoffmesse“ in München statt. Der folgende Text diente als Basis für den gleichnamigen Beitrag im Messemagazin 2010/2011. Redaktionsschluss war der 27. August 2010. Inzwischen sind ein paar Monate ins Land gegangen. Schön zu sehen, dass die Ausführungen langsam Früchte tragen. Meine damalige Schlussbemerkung

Wann wird er [gemeint war der CRB-Rohstoff-Index] wachgeküsst?

wurde von den Märkten eindrucksvoll beantwortet. Der Beitrag ist aktueller denn je. Sehen Sie selbst:

Rohstoffe und Gold – Quo Vadis?

Braut sich etwas zusammen?

„Eine Hausse ist in vollem Gang, und sie findet bei den Rohstoffen statt – den harten Materialien und Vermögensgegenständen, die eine wichtige Rolle in unserem Leben spielen und unentbehrlich für die heutige Industriegesellschaft sind. Der Rohstoffhunger der aufstrebenden Volkswirtschaften ist enorm. Ob Öl, Metalle oder Agrarrohstoffe, diese Länder scheinen einen unstillbaren Bedarf zu haben. Angebot und Nachfrage sind aus dem Gleichgewicht.“ So lauteten meine ersten Zeilen bei der Auftaktveranstaltung des ersten Rohstoff- und Edelmetallkongress im Jahr 2005.

Es ist viel passiert

Keiner kann behaupten, dass die letzten Jahre langweilig waren: die Rohstoffmärkte erreichten ein grandioses Hoch, die Finanzmarktkrise erschütterte unser Finanzsystem bis aufs Äußerste, Gold übersprang die 1000-USD-Marke je Unze und die Pleitewelle der Hedgefonds riss den Rohstoffsektor in die Tiefe. Schaut man auf den CRB-Rohstoff-Index, so scheint seit letztem Jahr nicht viel passiert zu sein. Lustlos dümpelt er vor sich hin. Täuscht der Eindruck? Handelt es sich um die sprichwörtliche Ruhe vor den Sturm? So wie beim Gold letztes Jahr?

Die Ruhe vor dem Sturm?

Im Messemagazin 2009/2010 hatte ich am Beispiel von Gold das Phänomen abwechselnder Phasen extrem niedriger Volatilität hin zu hoher Volatilität erläutert. Im Klartext: auf Zeiten relativ geringer Kursveränderungen folgen häufig große Bewegungen und umgekehrt. Genau das brauchen wir Anleger, wenn wir Geld verdienen wollen – Bewegung! Das zyklische Wechselspiel ist ein nützlicher Baustein im Puzzle der Kursprognose.

Mit Hilfe des Computers lassen sich unzählige Aktien, Branchen und Märkte in wenigen Minuten gezielt nach solchen „Phasen der Ruhe“ scannen. Wo bahnt sich der nächste Volatilitätsausbruch respektive Kursschub an? Wo entsteht Bewegung? Gold war im letzten Jahr so ein Kandidat. Wieder einmal. Sehen Sie selbst, der Originalchart aus meinem Beitrag im letzten Jahr:

Abbildung 1: Der Originalchart aus dem letzten Jahr (gegen Redaktionsschluss am 11.9.2009). Im unteren Chartfenster kristallisierte sich ein Engpass heraus. Eine gute Basis für einen Volatilitätsausbruch. Wie wir heute wissen, startete Gold danach seinen nächsten Ausbruch in Richtung 1260 USD je Unze.

Betrachten Sie jetzt bitte den CRB-Rohstoff-Index (gegen Redaktionsschluss am 27.8.2010). Hier bahnt sich ein Engpass an, der nach einer Auflösung schreit. Der Index arbeitet fleißig daran, seinen 2008er Crash zu verarbeiten. Es bedarf nur eines Auslösers, des sprichwörtlichen Funkens, der zum Volatilitätsausbruch führt.

Abbildung 2: So sieht es beim CRB-Rohstoff-Index aus (gegen Redaktionsschluss am 27.8.2010). Wann wird er wachgeküsst?

3 Kommentare
  1. Gold, Silber und Co – Auf zu neuen Höhen.
    Wie lange wird der Trend anhalten?
    lg
    goldpreis

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