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Milliardengeschäft Smart Grids

Intelligente Stromnetze sollen die Erzeugung, Verbrauch und die Verteilung effizienter  gestalten. Der wachsende Anteil alternativer Energieerzeugung bringt die traditionellen Stromnetze an die Belastungsgrenze. Die Schwankungen der Stromproduktion bei Solar- und Windkraftanlagen überfordert die veraltete Infrastruktur. Milliardeninvestitionen sind nötig, um die knappe Ressource Strom in Zukunft effizienter zu nutzen.

Davon profitieren sollten Anbieter von Smart-Grid-Technologien. Der Nischenanbieter PSI hat sich spezialisiert auf Software zum Energiemanagement. Die Aktie ist aufgrund der hohen Fokussierung auf ein Geschäftsgebiet und niedrigen Marktkapitalisierung nur für spekulative Anleger einen Blick wert. Eine Alternative sind Großkonzerne wie General Electric, Honeywell oder ABB. Der Smart Grid Anteil macht jedoch nur einen geringen Anteil vom Gesamtumsatz aus.

Akkumulatoren sind ein wichtiger Bestandteil von Smart Grids. Durch die Speicherfähigkeit können Verbrauchsschwankungen geglättet werden. Es müssen keine teuren Kapazitäten für sporadische Nachfragespitzen bereitgehalten werden. Dezentrale Stromspeicherung ermöglicht die kostengünstige Bereitstellung der Energie vor Ort, wo sie gebraucht wird. Von diesem Trend dürften die führenden Batteriehersteller profitieren. Es gibt viele weitere Anwendungsgebiete. Denken Sie nur an Elektroautos.

Das Thema Smart Grid elektrisiert. Steigende Rohstoffpreise, veraltete Infrastruktur und die Notwendigkeit umweltschonender Energieerzeugung sind Wasser auf die Mühlen dieses Trends. Eine Entwicklung, die man als langfristiger Investor verfolgen sollte. Es wird wie bei allen jungen Technologien Höhen und Tiefen geben. Wo letztendlich die Milliarden hinfließen und welche Unternehmen als Sieger hervorgehen, wird die Zukunft zeigen. Nicht jede gute Idee lässt sich vermarkten.

3 Kommentare
  1. Na das hört sich doch interessant an! Werde es auf jeden Fall im Auge behalten!! Danke für den Hinweis 🙂

  2. Dies habe ich im letzten Jahr auf dem Kölner Börsentag schon gehört, scheint vielversprechend zu sein. Auf jeden Fall beobachten.

    Ich habe da eine passende WKN, weiß allerdings nicht, ob sie hier genannt werden darf.

  3. Betreffend der Smard Grids gibt es in der aktuellen Börse am Sonntag einen kleinen Artikel.
    Schönen Sonntag noch.

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