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EU-Gipfel: Euphorie verpufft

So schnell kann es gehen. In der Sonntagsausgabe der Investment Ideen vom 30. Oktober fragte ich mich angesichts der dürftigen Ergebnisse des groß angekündigten Rettungspakets, was nach der Euphorie kommt:

Am Donnerstagmorgen hüpfte die Katze aus dem Sack. Die Regierungschefs präsentierten die ersten Ergebnisse des mit Spannung erwarteten Gesamtpakets. Die Märkte reagierten mit Erleichterung. Insbesondere Bank- und Versicherungsaktien sprangen in die Höhe. Die Märkte haben nach dem Polit-Kasperletheater mit Schlimmeren gerechnet. Ich bin gespannt was an den Märkten passiert, wenn die erste Euphorie weicht. Die Entwicklung der letzten Wochen zeigt, dass unser Szenario B voll intakt ist. Langsam kommt es in ein reiferes Stadium. Ich gehe davon aus, dass die Baisse in den nächsten Wochen Farbe bekennen muss. Lassen wir den Markt entscheiden. Wir sind vorbereitet.

Jetzt dreht Griechenland mit dem Referendum den Spieß um. Der Schwanz wedelt mit dem Hund. Wohin soll das noch führen? Wir alle (auch das griechische Volk) zahlen die Zeche für das unglaubliche Politikversagen. Leider ist kein Ende in Sicht. Es sieht so aus, als würden die Euro-Fanatiker in ihrem Wahn noch mehr Schaden anrichten. Wo bitte eint der Euro? Wenn man den Zeitungen Glauben schenken darf, sind wir Deutschen auf der „Beliebtheitsskala“ bei den Griechen ganz tief gefallen.

PS: Hier erfahren Sie mehr zu Szenario B. Die Studie Blitzgewitter oder Baisse hat nichts an Aktualität verloren. Darin werden die grundsätzlichen Gefahren von Baissen anhand der Finanzmarktkrise im Jahr 2008 und dem Internet-Crash 2000 bis 2003 aufgezeigt. Sie können dort das pdf-Dokument kostenfrei herunterladen. Es ist ein Essay aus den Ausgaben der Investment Ideen im August 2011 zu den Kursturbulenzen.

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