Investor Qualität als Renditeturbo (i²-IQ)
9. Dezember 2011
Abbildung: Kali+Salz ganz oben, darunter Siemens und Allianz.
Nur das Beste ist gut genug
Gute Firmen sind nicht automatisch auch gute Aktien. Diesem Trugschluss erliegen viele Anleger und verzichten dadurch auf viel Geld. Sich einfach die Blue Chips und bekannten Namen dieser Welt ins Depot zu legen, funktioniert nicht. Es gibt gute Gründe, warum Aktien von Firmen wie Siemens, Deutsche Bank oder Telekom langfristig nur bescheidene Renditen bieten. Die Anteilsscheine stehen heute tiefer als vor zehn Jahren. Warum das so ist, hatte ich in meinem Beitrag „Wie langfristig ist langfristig“ erläutert – und was man dagegen tun kann.
Seien Sie kritisch
Hören Sie nicht auf die stereotypen Ratschläge der Investmentbranche: Mit Blue Chips und Weltfirmen wie Siemens oder Allianz könne man nicht viel falsch machen. Das ist nur richtig, wenn man die besseren Alternativen nicht kennt. Betrachten Sie den obigen Chart (die rechte Skala zeigt die prozentuale Kursveränderung). Mit Kali+Salz konnte man sein Kapital verzehnfachen, während man bei Siemens wieder am Anfang steht und bei der Allianz das Anlagevermögen geschrumpft ist.
Gutes Zahlenwerk plus Kurssteigerungen
Getreu unserer Anlagephilosophie müssen Firmen über Gewinnerqualitäten verfügen und das auch im Aktienkurs zeigen. Was nützt einem das angeblich „beste Unternehmen der Welt“ im Depot, wenn die Aktien kaum steigen? Eine viel versprechende Aktie sollte nicht nur durch ihr gutes Zahlenwerk glänzen, sondern auch durch überdurchschnittliche Kursavancen.
i²-IQ Bewertungssystem für Langfristgewinne

Nach meiner Erfahrung gibt es weltweit aus zehntausenden von Aktien nur sehr, sehr wenige, die sich für den langfristigen Vermögensaufbau eignen. Zumindest wenn man das Timing auf ein Minimum beschränken möchte.
Intern filtern wir anhand fundamental-technischer Kriterien die Langfrist-Favoriten heraus und versehen sie mit einer i²-IQ Bewertung nach dem Schulnotensystem. Es zahlt sich aus, seinen Vermögensaufbau auf die Besten der Welt zu konzentrieren, statt viel Zeit und Geld in Mittelmaß zu verschwenden. Nicht selten finden sich darunter viele Traditionsaktien.
i² steht für „Investment Ideen“, „I“ für Investor und „Q“ für Qualität. Die schlechteste Note lautet mangelhaft (kein Stern), dann folgen ausreichend (ein Stern), befriedigend (zwei Sterne), gut (drei Sterne), sehr gut (vier Sterne) und exzellent (fünf Sterne). Exzellent wird nur extrem selten vergeben bei außergewöhnlichen Qualitäten.
i²-IQ in der Praxis
Grau ist alle Theorie. Deshalb ein paar Beispiele aus dem Börsenleben. Bedenken Sie, dass eine mangelhafte i²-IQ Note nicht heißen muss, dass die Firma schlecht ist, sondern nur, dass es für den Anleger schwer wird, damit langfristig gutes Geld zu verdienen. Wenn Sie dagegen Trading betreiben wollen, ist i²-IQ nicht die ideale Wahl.


















Falls Sie auf den Geschmack gekommen sind, in unserem Börsendienst lassen wir die Ideen einfließen. Dabei leistet uns der Langfrist Trend Indikator nützliche Dienste beim Vermögensaufbau ohne hektisches Hin und Her.
Ein gewagtes Experiment…
PS: Am 1.1.2012 startet das Noah-Experiment. Lassen Sie sich überraschen. Voraussichtlich am 23.12.2011 stelle ich es hier vor. Tragen Sie sich noch heute in unseren kostenlosen Newsletter ein, wenn Sie nichts verpassen möchten. Hier ein kleiner Vorgeschmack auf das Noah-Experiment:
Verwandte Beiträge:


[...] nach einem mehrstufigen technischen und fundamentalen Auswahlverfahren. Die ermittelte Investor Qualität – abgekürzt i²-IQ – bewertet die Unternehmen nach dem Schulnotensystem. Zum [...]