Im Ernstfall zahlen die sowieso nicht

Ich habe persönlich daher keine Berufsunfähigkeits-Versicherung, keine Unfall- und auch keine Lebensversicherung. Weil ich mir denke: Im Ernstfall zahlen die sowieso nicht.

Klare Worte einer Insiderin. Beatrix Hüller, früher Sachbearbeiterin in der Schadensprüfung bei einer Versicherung, heute Anwältin für Versicherungsrecht. Das Interview „Als fair würde ich keinen Versicherer bezeichnen“ finden Sie im Handelsblatt online vom 7.12.2012.

Existenzielle Risiken

Ich halte es für wichtig sich bereits in jungen Jahren Gedanken darüber zu machen, wie man sich angemessen gegen existenzbedrohende Risiken absichern kann. Für meinen Part war das damals die finanzielle Absicherung gegen Berufsunfähigkeit, Krankheit und Haftpflichtschäden. Alles was darüber hinausging, war für mich nicht zwingend notwendig.

Strenge Prüfung

Es ist nachvollziehbar, dass Versicherer kein Geld verschenken. Ich erwarte als Kunde, dass sorgfältig geprüft wird, damit Versicherungsbetrüger nicht die Prämien unnötig in die Höhe treiben. Auf der anderen Seite erwarte ich eine unkomplizierte Gewährung der Leistung und keine juristischen Fallstricke.

Informieren!

Informieren Sie sich vor Abschluss wichtiger Verträge über die tatsächliche Schadensregulierung, den Ruf des Anbieters, studieren Sie das Kleingedruckte, lesen Sie Testberichte, hören Kundenmeinungen und holen im Zweifel unabhängigen Expertenrat ein. Der Weg zur Verbraucherzentrale kann nicht schaden.