Trendintensität
23. September 2009
Die Trendintensität ist eine Kombination aus Trendfolger, Momentum und Oszillator. Sie gibt einen Anhaltspunkt, wie stark ein Handelsobjekt bereits gestiegen bzw. gefallen ist (grüner Bereich = Aufwärtsschub; roter Bereich = Abwärtsschub). Immer dann, wenn die Trendintensität ein Maximum (Peak) erreicht, steigt die Wahrscheinlichkeit, dass die Kurse verschnaufen oder korrigieren. Kleine Spitzen sind nicht so wichtig. Achten Sie auf die großen Peaks.

Betrachten Sie den Chart von Aixtron. Die Aktie befindet sich in einem starken Aufwärtstrend. So ist es kein Wunder, dass sich die grünen Zacken seit April aneinander reihen. Die Kursrücksetzer sind minimal und werden schnell wieder aufgeholt.
Erst im Juni kommt es zu einer Verschnaufpause (Punkt 1). Ende des Monats steigt die Trendintensität wieder an. Die Kurse verlassen die Konsolidierung. Nachdem die Trendintensität im Juli zwei größere Peaks ausbildet, kommt es zur nächsten Verschnaufpause (Punkt 2).
Anfang August wird der Aufwärtstrend wieder aufgenommen. Die Trendintensität steigt auf ein extremes Niveau (Punkt 3) . Das Rückschlagsrisiko ist hoch. Die Aktie ist jetzt anfällig für Korrekturen. Tatsächlich fällt die Aktie bald darauf zurück. Solange der primäre Aufwärtstrend intakt ist, münden solche Dips in schöne Nachkaufgelegenheiten. Noch dauert die Konsolidierung an (Punkt 4). Falls der Aufwärtstrend bricht, sieht der Indikator „Rot“.
Ein weiteres Beispiel ist Tipp24. Ich habe nur ein Extrema gekennzeichnet, aber es gab weitere Hinweise.

Wenn die Korrektur aber so weit geht, dass z.B. nach einen zurückgehenden Aufwärtsschub ein Abwärtsschub (rot) folgt, kann eine verschärfte Abwärtsbewegung einsetzen.
Und wie sieht es bei einem glasklaren Abwärtstrend aus? Eine rote Bergwelt bietet Arcandor, ehemals Kaufhof…

PS: Die von mir an anderer Stelle beschriebenen Trading Setups „e-points“ verwenden die Trendintensität als eine Komponente.
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