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Saipem: Keine Angst vor kniffligen Aufgaben

Saipem: Keine Angst vor kniffligen Aufgaben

Spezialist für die Öl- und Erdgasförderung

Saipem ist mehr als nur ein Dienstleister für die internationale Öl- und Gasindustrie. Auch Unternehmen aus der Veredelungs-, Chemie- und Energieindustrie sowie Regierungsbehörden zählen zu den Kunden. Das italienische Unternehmen erstellt schlüsselfertige Förderanlagen und unterstützt seine Kunden mit einer breiten Palette von Dienstleistungen wie etwa Konstruktion, Beschaffung, Bauleistungen und Projektmanagement. Vor allem in schwer zugänglichen Fördergebieten wie in der Tiefsee oder in abgelegenen Regionen verfügt Saipem über reichhaltige Erfahrungen sowie das entsprechende Know-how und Equipment.

Weltweit präsent

Rund um den Globus ist die Unternehmensgruppe mit Niederlassungen und Stützpunkten auf allen Kontinenten präsent. Der Hauptsitz befindet sich im norditalienischen San Donato Milanese. Saipem S.p.A. ist eine Tochtergesellschaft des italienischen Energiekonzerns Eni, der derzeit 43 Prozent an der Gesellschaft hält, und seit 1984 an der Mailänder Börse gelistet. Weltweit beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 40.000 Mitarbeiter, eine nach Angaben des Unternehmens wahrlich globale Belegschaft, die aus insgesamt 110 Nationen stammt.

Große Schiffsflotte mit Fördersystemen

Saipem begann seine Geschäftstätigkeit bereits in den 50er Jahren als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Eni. Im Laufe der sechziger Jahre weitete das Unternehmen seinen Kundenkreis Zug um Zug aus und wurde unabhängig von der bisherigen Muttergesellschaft. Heute besitzt und betreibt das Unternehmen eine umfangreiche Schiffsflotte mit schwimmenden Fördersystemen (Floating Production Storage & Offloading Systems). Saipem ist in allen bedeutenden Fördergebieten der Welt aktiv.

Die Geschäftsaktivitäten des Konzerns sind in die zwei Bereiche

  • Drilling (Bohrungen) und
  • Engineering & Construction (Planung & Bau)

gegliedert.

Spezialist für Tiefseebohrungen

Im Bereich Drilling vermarktet das Unternehmen sein spezielles Know-how bei der Offshore-Förderung (auf dem offenen Meer). Die unternehmenseigene Flotte von Förderanlagen umfasst neben halbtauchenden Bohrinseln und schwimmenden Bohrtürmen das Tiefsee-Bohrschiff „Saipem 10000“, das mehr als 9.000 Meter tief bohren kann.

Maßgeschneiderte Förderplattformen

Im Bereich Engineering & Construction werden Gaspipelines verlegt sowie unterschiedliche Bohr- und Förderplattformen konstruiert und gebaut, die auf die spezifischen Bedingungen der jeweiligen Förderfelder zugeschnitten sind. Für die Förderung aus Quellen im offenen Meer fabriziert der Bereich unter anderem schwimmende Bohrtürme und baut Hafen- und Produktionsanlagen. Zum Angebot gehören ferner Durchführbarkeits- und Front-End-Studien, Entwicklung und Konstruktion sowie Beschaffung und Bauausführung der Projekte.

Hart im Nehmen

Nach einer Gewinnwarnung, die das Unternehmen Ende Januar 2012 veröffentlichte, gab der Kurs der Aktie zwar deutlich nach, aber der langfristige Wachstumstrend des Unternehmens ist intakt und die Gewinnmarge kann sich sehen lassen: Bei einem Umsatz von fast 6 Milliarden Euro fuhr Saipem im Geschäftsjahr 2012 einen Nettogewinn von 437 Millionen Euro ein.

Weitere Informationen zum Unternehmen Saipem und zur Aktie

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