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Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnitte

Klassiker der technischen Analyse

Gleitende Durchschnitte gehören zu den ältesten Methoden der Technischen Analyse. Sie bilden die Basis für viele Trendfolgesysteme. Der bekannteste gleitende Durchschnitt (GD) ist der 200-Tage-Durchschnitt. Ein linearer gleitender Durchschnitt berücksichtigt alle Kurse der letzten 200 Tage und bildet daraus das arithmetische Mittel.

Linear oder exponentiell?

Je nach Gewichtung der einzelnen Kurse unterscheidet man noch geometrische, exponentielle und triangulare Durchschnitte. Dahinter steht die Überlegung, dass aktuelle Kurse wichtiger sind als ältere. Welche der Varianten funktioniert am besten? Darauf gibt es keine eindeutige Antwort. Am weitesten verbreitet ist der einfache gleitende Durchschnitt. Der exponentielle gleitende Durchschnitt reagiert schneller auf Trendwechsel, da er den aktuellen Kursen mehr Bedeutung beimisst.

Gleitende Durchschnitte

Exponentielle versus einfache Gleitende Durchschnitte (schwarz).

Kombinieren erlaubt

Gleitende Durchschnitte helfen den Trend zu identifizieren. Je länger ein Trend besteht, umso besser funktioniert ein langfristiger Durchschnitt. Steht ein Trendwechsel bevor, reagieren kürzere Durchschnitte schneller. Der langfristige Durchschnitt ist zu träge. Verwenden Sie stattdessen zwei gleitende Durchschnitte mit unterschiedlicher Länge. Die Kombination des 200-Tage GD mit dem 50-Tage GD ist eine beliebte Parametereinstellung. Aber auch die Kombination von drei gleitenden Durchschnitten ist nicht ungewöhnlich.

Börsenstar: 200-Tage-Durchschnitt

Aktien, die einen populären GD durchstoßen, genießen in der Investmentgemeinde hohe Aufmerksamkeit. Häufig erwähnen Profis und Fondsmanager die 200-Tage-Linie in den Medien, wenn sie eine Einschätzung abgeben. Wer mit US-Aktien handelt, verfolgt bestimmt auch Überkreuzungen des 50-Tage oder 38-Tage GD.

Mit dem Trend gehen

Eine wichtige Grundregel lautet, niemals gegen den übergeordneten Primärtrend zu handeln. Ich halte die Regel für extrem wichtig. Starke Trends laufen länger und weiter als man sich vorstellen kann. Wer sich dagegenstellt, läuft Gefahr, überrollt zu werden.

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