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Trading Setups

Trading Setups

Wo entsteht Bewegung?

Trading Setups geben Hinweise auf interessante Handelsmöglichkeiten, wo Bewegung entstehen kann. Das können Gegenreaktionen bei stark überverkauften Wertpapieren sein, Ausbrüche aus engen Handelsspannen, Umkehrmuster, Fehlausbrüche oder Momentumschübe über bedeutende Hochs bzw. Tiefs hinaus. Die Liste der Möglichkeiten ist nahezu unbegrenzt. Verwenden Sie nur Trading Setups, die sich gerade durch ein hohes Chance- / Risikoverhältnis empfehlen.

Trader oder Investor?

Während ein Trader versucht die Bewegungen bzw. Korrekturen profitabel zu begleiten, kann ein Investor, der nicht oft handeln möchte und lieber längere Trends gewinnbringend nutzt, Trading Setups zum sukzessiven Ausbau oder Erhöhung seiner Position verwenden. Es ist sehr angenehm, über Trading Setups optimal in eine Position zu gelangen, die mittel- bis langfristig in ein Investment überführt werden kann. Profitable Investments haben den großen Vorteil, weniger anstrengend zu sein und trotzdem über ein großes Gewinnpotential zu verfügen.

Durch ihr individuelles Entry-, Exit- und Risikomanagement werden Trading Setups mit Leben gefüllt und bieten die Chance auf eine überdurchschnittliche Erfolgswahrscheinlichkeit – aber nur dann, wenn die spezifischen Marktbedingungen für das jeweilige Setup gegeben sind.

Wann mit welchem Setup?

Es gibt immer wieder Phasen, wo bestimmte Setups nicht funktionieren, während andere gerade dann ideal sind. So haben es in einer Baisse Momentum-Setups, die Ausbrüche auf neue Jahreshochs handeln, sehr schwer, während Short-Setups, die neue markante Tiefs handeln, ein ideales Umfeld vorfinden. Wenn Sie feststellen, dass die Erfolgsquote eines bestimmten Trading Setups deutlich sinkt – ohne das Sie ihre Anlagestrategie geändert haben – kann es an dem ungünstigen Marktumfeld liegen. Konzentrieren Sie sich auf Setups, die in dem aktuellen Marktumfeld gerade funktionieren oder nehmen Sie sich eine Auszeit, bis das Umfeld wieder passt.

Verwenden Sie neben einem Kurs-Stopp einen Zeit-Stopp. Tritt die erwartete Bewegung nicht innerhalb einer angemessenen Frist auf, wächst die Gefahr eines Fehlausbruchs. Fehlausbrüche können sehr lukrativ sein, da viele auf dem falschen Fuß erwischt werden. Drehen Sie die Position, wenn das Chance-/Risikoverhältnis stimmt.

Es ist sehr wichtig, ein Gespür dafür zu bekommen, wann man mit welchem Setup im Markt agiert und wann man lieber einen Gang zurückschaltet. Ich merke es spätestens an meinem Depotauszug, wenn ich mit den falschen Setups im Markt bin. Auf diese Erfahrung würde ich gerne verzichten, aber sie scheint leider unvermeidbar zu sein. Es ist wie beim Surfen. Wer richtig surft, wird immer wieder nass zwischendurch, aber solange man nicht untergeht, schadet es nicht. Ähnlich verhält es sich mit dem Trading: Verluste gehören dazu – sie müssen sich nur im Rahmen halten.

Der Arbeitsaufwand dürfte bei Trading Setups höher sein als einfach irgendwelchen fremden Empfehlungen zu folgen, aber dafür weiß man, worauf man sich einlässt und die Chancen stehen wesentlich besser, dass sich der eigene Geldbeutel füllt. Wer kennt schon die wahren Gründe für die Kauf- oder Verkaufsempfehlung einer Bank oder eines Börsenmagazins? Bei einem Trading Setup entscheiden dagegen Sie allein, ob es sich lohnt und wie Sie vorgehen möchten. Keiner kennt Sie so gut wie Sie sich selbst.

Es winkt die Freiheit

Trading Setups sind eine große Hilfe, aber die Beobachtung und Umsetzung erfordert Erfahrung, Fleiß und eiserne Disziplin. Wer glaubt, Trading sei einfach und mal eben nebenbei zu bewältigen, dürfte enttäuscht werden. Dafür sind die Früchte harter Arbeit sehr verlockend – und in welchem anderen Beruf kann man sonst diese Freiheit und Unabhängigkeit genießen?

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