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Yum!Brands: Weltweiter Siegeszug der Fastfood-Kette

Yum!Brands: Weltweiter Siegeszug der Fastfood-Kette

Einfaches und durchschlagendes Konzept: Globale Systemgastronomie

Das Unternehmen Yum!Brands werden nur wenige vom Namen her kennen, doch die meisten haben bereits für klingelnde Kassen dieser US-amerikanischen Firma mit Sitz im Bundesstaat Kentucky gesorgt. Yum!Brands betreibt mit Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut zwei Gastro-Ketten, die sich auch in Deutschland in jeder größeren Stadt finden.

Drei Marken von Yum!Brands unter den Top Ten der Fastfood-Ketten

Die wirtschaftliche Bedeutung von Yum!Brands erkennt jeder, der sich eine Top-Ten-Liste der international wertvollsten Marken im Fastfood-Bereich ansieht: Dort stehen gleich drei Marken des Konzerns. Kentucky Fried Chicken schafft es auf den vierten Rang, Pizza Hut folgt einen Platz dahinter. Zudem zeichnet sich das Unternehmen für Taco Bell verantwortlich, das Experten auf dem neunten Rang aufführen. In diesen Filialen können Kunden mexikanische Spezialitäten kaufen. Während Yum!Brands mit Kentucky Fried Chicken und Pizza Hut überall auf der Welt expandiert hat, beschränkt sich die Firma bei Taco Bell weitgehend auf die USA. Dort ist Taco Bell allerdings massiv präsent, über 5000 Filialen firmieren im gesamten Land unter diesem Label. Der in Louisville ansässige Konzern kommt mit allen drei Marken auf einen jährlichen Umsatz von über zwölf Milliarden US-Dollar, fast eine halbe Million Menschen leisten ihre Dienste für Yum!Brands.

Die Erfolgsrezepte: Hohe Arbeitseffizienz, internationale Marke

Die Profitabilität des Unternehmens ergibt sich aus zwei Komponenten:

  • Erstens zeichnen sich alle drei Ketten durch ein Höchstmaß an Effizienz aus. Durch Arbeitsteilung können wenige Angestellte viel Umsatz und damit auch Gewinn generieren. Gewöhnliche Restaurants können damit nicht konkurrieren.
  • Zweitens kennen zahlreiche Menschen rund um den Globus die etablierten Marken, nach der Eröffnung neuer Filialen strömen sofort Kunden in die Geschäfte. Einzelunternehmer müssen dagegen erst mühsam einen Kundenstamm aufbauen.

Die nächsten Jahre dürfte Yum!Brands sein Wachstum fortsetzen. Vor allem in Entwicklungsländern mit überdurchschnittlichem Wirtschaftswachstum verspricht sich der Konzern positive Ergebnisse, da sich dort immer mehr Menschen Fastfood-Essen leisten können und die Marken zugleich den erstrebten westlichen Wohlstand symbolisieren.

Geschichte wurzelt bereits im Jahr 1930

Alle drei Bereiche entstanden als eigenständige Firmen, später gehörten sie zum PepsiCo-Konzern. Das erste Restaurant von Kentucky Fried Chicken gründete Harland D. Sanders in einer Kleinstadt Kentuckys, daher stammt der Markenname und deswegen ist in diesem Bundesstaat auch der Hauptsitz des Unternehmens. Die Gründer von Taco Bells und Pizza Hut starteten den Aufbau ihrer Ketten in den 1950ern. 1997 verkaufte PepsiCo seine Fastfood-Sparte, seitdem notiert Yum!Brands als Kapitalgesellschaft an der New Yorker Börse und wird im Index S&P 500 gelistet.

Weitere Informationen zum Unternehmen Yum!Brands und zur Aktie.

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