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Mastercard: Profiteur des bargeldlosen Bezahlen

Mastercard: Profiteur des bargeldlosen Bezahlen

Kreditkartenboom

Zusammen mit Visa gilt Mastercard als eines der beiden weltweit führenden Kreditkartenunternehmen. Die amerikanische Firma mit Hauptsitz in Purchase (Bundesstaat New York) setzt mittlerweile über sieben Milliarden US-Dollar im Jahr um und beschäftigt 6700 Mitarbeiter. Wie Konkurrent Visa vertreibt Mastercard seine Produkte über Banken, welche die Preise selbstständig festlegen. Deswegen erhalten Kunden eine Kreditkarte von Mastercard beim einen Institut gegen eine höhere Jahresgebühr, beim anderen dagegen kostenlos. Den Hauptumsatz macht Mastercard mit den Gebühren, den das Unternehmen von den Zahlstellen fordert. Jede Firma, die Zahlungen mit einer solchen Kreditkarte akzeptiert, führt einen bestimmten Umsatzanteil an das US-Unternehmen ab.

Entstehung im Land der Kreditkarten

Das eine international bedeutende Kreditkartengesellschaft aus den USA stammt, kann nicht verwundern. Schon vor einem Jahrhundert etablierte sich dort das bargeldlose Zahlen mit einer Kreditkarte. Nach dem Zweiten Weltkrieg verbreitete sich die Kreditkarte rasend, in diese Zeit fallen auch die Wurzeln der Firma. 1951 verantwortete das New Yorker Institut Franklin Bank die erste Mastercard, erst 1966 wurde aus dem Produktnamen ein eigenes Unternehmen mit der Bezeichnung Interbank Card Assoziation. 1979 erfolgte die Umbenennung in Mastercard, um die Karte global besser vertreiben zu können.

Die internationale Expansion nach der Gründung

Nur in den Anfangsjahren konzentrierte sich das Unternehmen auf den ertragreichen amerikanischen Markt. Schnell entwickelte sich Mastercard zu einem internationalen Konzern, heute nutzen Kunden aus über 200 Länder die Dienste des bargeldlosen Bezahlens. Mit dem Konkurrenten Visa teilt sich Mastercard die unbestrittene Vormachtstellung auf dem globalen Markt, das dritte große Unternehmen American Express kann nur in den USA mithalten. Die Verantwortlichen von Mastercard zeigten stets Geschick bei Vorhaben, mit denen sie neue Märkte erschließen wollten. So gelang es ihnen bereits 1987, dass ihre Kreditkarten im kommunistischen China als erstes bargeldloses Zahlungsmittel zugelassen wurden.

Mastercard - weltweit vertreten

Innovationen in Zeiten des Internets und der Smartphones

Mastercard verdankt seinen Erfolg auch der Tatsache, dass sich das Unternehmen stets als anpassungsfähig erwies. So regierte die Firma auf zwei wesentliche Trends der Neuzeit, dem E-Commerce und der Verbreitung des Smartphones. Mastercard Secure ermöglicht sicheres Bezahlen in Webshops, da eine zusätzliche Abfrage eines Codes durch die Karten ausgebende Bank Missbrauch massiv erschwert. Mit Mastercard PayPass können Beträge bis zu 25 Euro im Vorbeigehen gezahlt werden. Diese Technologie können zum Beispiel Besitzer eines Smartphones mit NFC-Ausstattung nutzen, sie müssen ihr Handy dann nur in die Nähe eines Akzeptanzgeräts halten. Das beschleunigt den Bezahlvorgang bei der Begleichung kleinerer Beträge.

Die Perspektiven für Mastercard

Die Aktiengesellschaft sieht insgesamt guten Zeiten entgegen. Während in den USA bereits heute fast jeder mit einer Kreditkarte zahlt, steigen die Anteile auf anderen Kontinenten wie Europa deutlich an. Nur im Internet sieht sich der Konzern einer Herausforderung ausgesetzt, hier buhlt er mit neuen Online-Bezahlsystemen um Umsätze.

Weitere Informationen zum Unternehmen Mastercard und zur Aktie.

1 Kommentar
  1. Es ist definitiv eine sehr gute Möglichkeit, um auf Bargeld zu verzichten, insbesondere wenn man unterwegs ist. Den meisten gibt es ein sicheres Gefühl, dennoch sollte man auch im Umgang mit einer solchen Karte achtsam sein.

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