Geld verdienen mit Aktien

Elf Gedanken über Bärenmärkte

Elf Gedanken über Bärenmärkte

Der Grundstein für große Vermögen wird in Krisen gelegt.

  1. In Bärenmärkten gelten andere Regeln als in Bullenmärkten. In der Hausse wird Risikobereitschaft belohnt, in der Baisse bestraft.
  2. Bärenmärkte können länger überverkauft bleiben, als man liquide ist. Buy on Dips funktioniert nicht. Es bedarf größerer Ereignisse, um eine echte Rallye auszulösen.
  3. Shorteindeckungen führen zu scharfen, kurzen Rebounds. Dann schnappt die nächste Falle zu, schüttelt alle durch und reißt die Aktien die nächste Stufe herunter.
  4. Keine Branche, kein Lieblingswert ist vor dem Bären sicher. Die besten Werte fallen zuletzt.
  5. In der Panik zählen fundmentale Höhepunkte nicht. Börsianer suchen den Ausgang aus dem brennenden Kino.
  6. Die Schlagzeilen laufen dem Markt hinterher. Horrornachrichten überall, nachdem der Markt gefallen ist. Bessere Nachrichten, nachdem der Markt etwas gestiegen ist. Wasserstandsmeldungen helfen dem Bären, Anleger in die nächste Falle zu locken.
  7. Aktien können tiefer fallen als die Experten erlauben. Bei Null ist Schluss.
  8. Sagen Sie niemals nie. Bärenmärkte neigen zu bösen Überraschungen.
  9. Wenn alle glauben, das Schlimmste ist vorbei, rechnen Sie mit dem Gegenteil.
  10. Es wird nie wieder sein wie früher. Der letzte Bulle wurde zu Grabe getragen, die Experten sind sich einig hinsichtlich einer wirtschaftlich düsteren Zukunft und Aktien geächtet, dann werden Sie hellhörig! Hören Sie das leise Stampfen?
  11. Geboren im Pessimismus. Begrüßen Sie den Jungbullen! Greifen Sie die Gelegenheit beim Schopfe.

Cisco Systems der gefallene Netzwerkgigant

Abbildung 1: Baissen kennen keine Gnade. Cisco Systems, der ungekrönte Netzwerkgigant hat die Internetbubble überstanden. Wie ist es den Aktionären ergangen, die im Vertrauen auf die glorreiche Zukunft die Aktie auf dem Höhepunkt gekauft haben? Immer noch rund fünfzig Prozent Kursverlust bis heute.

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