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Sommermonate anfällig für Überraschungen

Sommermonate anfällig für Überraschungen

Sell in May and go away

Der Börsenspruch ist ein Evergreen.

In den Sommermonaten sind die meisten Profis in Urlaub, die Institutionellen halten sich zurück und die Handelsvolumina trock­nen aus. Insofern hat der mediale Dauerbrenner „Sell in May“ seine Berechtigung.

Sell in May – wirklich?

Börsenspüche sind mit Vorsicht zu genießen. Der Teufel steckt im Detail. Ein paar Gedanken dazu:

  1. Nach dem schlechtesten Jahresstart seit dem 2. Weltkrieg hat bereits eine kräftige Marktbereinigung in 2016 statt­gefunden.
  2. Dem Einbruch ging ein weiterer Ausverkauf im Oktober und eine leidige Seitwärtsphase seit April 2015 voraus.
  3. Die Punkte eins und zwei schließen eine Achterbahn­fahrt nicht aus, reduzieren aber die Eintrittswahrscheinlichkeit und das Ausmaß.
  4. Der populäre Börsenspruch sollte heißen „Verkaufe im Mai und kaufe höher im November zurück“. Diese Sichtweise legt die Statistik nahe, wenn man den Median berechnet.
  5. Der Haken: die meisten Kurseinbrüche fanden in den Sommer­monaten statt (bis in den Oktober hinein).

Die „Börsenweisheit“ sollte geändert werden:

Verkaufe im Mai, kehre zurück im November zu höheren Kursen und schone Deine Nerven im Sommer.

Der Markt das letzte Wort.

Quelle: Der obige Beitrag ist ein Auszug der Investment Ideen vom 8. Mai 2016

Allen Leserinnen und Lesern wünsche ich ein schönes Pfingstwochenende!

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