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ResMed – von wegen Schnarchnase

ResMed – von wegen Schnarchnase

Schlafapnoe, nein danke!

1981 gelang Professor Colin Sullivan an der University of Sidney ein Meilenstein im Kampf gegen die Schlafapnoe: Er erfand die Behandlung mit einem nasalen und kontinuierlichen Nasendruck von außen, das sogenannte CPAP-Verfahren. Der entsprechende Überdruck wird mittels Atemmasken erzeugt, welche die Patienten während des Schlafs tragen. Dadurch können die Atemwege nicht zusammenfallen, die Träger der Masken atmen problemlos.

Von der Idee zur ersten Milliarde

Der Geschäftsmann Peter C. Farrell erkannte die medizinische und wirtschaftliche Bedeutung dieser Investition und gründete 1989 in Australien die Firma ResMed. Er investierte massiv in die Entwicklung eines Prototyps und die erforderlichen klinischen Studien. Mit Erfolg: Mittlerweile beschäftigt das Unternehmen weltweit rund 5.000 Mitarbeiter und erzielt einen Jahresumsatz von über 1,8 Milliarden US-Dollar.

ResMed

Atemmasken und Diagnosegeräte

Seit 1990 ist der Hauptsitz des Konzerns im kalifornischen San Diego. Längst beschränkt sich ResMed nicht mehr auf Atemmasken und den dazugehörigen Geräten, das Unternehmen produziert auch Diagnosegeräte.

Warum die Therapien so wichtig sind

Das Beschwerdebild Schlafapnoe führt bei den Betroffenen dazu, dass während des Schlafs für kurze Zeit die Atmung aussetzt beziehungsweise insgesamt zu wenig Luft in die Lunge strömt. Das hat keine direkten negativen Folgen, indirekt verursacht es jedoch unterschiedliche gesundheitliche Probleme. Patienten leiden insbesondere an Tagesmüdigkeit, die sich zu einer dauerhaften Depression entwickeln kann.

Auch Erkrankungen wie Bluthochdruck, ein Hörsturz und Magengeschwüre resultieren häufig aus einer Schlafapnoe. Mit den nicht-invasiven Behandlungen von ResMed können Patienten die Schlafapnoe in den Griff bekommen und die Folgewirkungen verhindern. Zugleich setzen sie sich nicht den Risiken einer Operation aus.

Oftmals unerkannt: Großes Geschäftspotenzial

Experten schätzen, dass rund 80 % der Betroffenen von ihrem Schlafapnoe-Syndrom nichts wissen. Das Besondere an der Schlafapnoe ist, dass Patienten Beschwerden oftmals nicht damit in Zusammenhang bringen und vielfach keinen Arzt aufsuchen. Sie führen Symptome wie Tagesmüdigkeit und Depressionen auf Stress und ähnliches zurück.

ResMed organisiert deshalb breit angelegte Aufklärungskampagnen. Die Verantwortlichen wollen erstens für diese Thematik sensibilisieren. Zweitens stehen dahinter geschäftliche Interessen. Angesichts der hohen Quote an unentdeckter Schlafapnoe existieren erhebliche Absatzpotenziale.

Weitere Informationen zum Unternehmen ResMed

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