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Gilead, der Biotech-Gorilla

Gilead, der Biotech-Gorilla

Mehr als Tamiflu

Gilead Sciences hat sich seit seiner Gründung auf die Entwicklung von schwer zu behandelnden Krankheiten spezialisiert. Schon fünf Jahre später, 1992, wurde das Unternehmen an der Börse notiert. Das vielleicht bekannteste Medikament, das Gilead entwickelte, ist Tamiflu, dem weltweit eingesetzten Grippemedikament.

Krankenkassen laufen Sturm

So hilfreich die Entwicklungen der Gilead Sciences für Erkrankte auch sein mögen, die Krankenversicherungen verschiedener Länder mukieren sich über die Preise für die Medikamente. So kostet das neue Hepatitis-C Medikament Sovaldi doppelt so viel wie der Vorgänger, während der Zusatznutzen strittig ist. Obwohl Gilead also auf den Gebieten Hepatitis, HIV und Influenza viel für Patienten auf der ganzen Welt bewegen konnte, stagnieren die Verkaufszahlen für neu auf den Markt gebrachte Medikamente. Das kann sich mit der Übernahme von Kite Pharma ändern.

Gilead im Aktienblog

Kampf den schweren Krankheiten

Schwer Erkrankte können auf die Entwicklerstärke des Unternehmens setzen. So brachte Gilead bahnbrechende Innovationen für alle Hepatitisarten in 97 Ländern auf den Markt. Auch HIV hat durch die Entwicklungen des Unternehmens ein wenig von seinem Schrecken verloren. Dank Gilead ist es mittlerweile möglich, mit nur einer Tablette am Tag dem Virus Herr zu werden. Die Lebensqualität der Betroffenen hat sich um ein Vielfaches verbessert. Um Menschen auf der ganzen Welt den Zugang zu benötigten Arzneien möglich zu machen, gründete Gilead 2005 eine gemeinnützige Stiftung.

Die Ethik im Unternehmen Gilead

Die Menschenwürde wird auch in der eigenen Produktionskette groß geschrieben. So stellt sich Gilead Sciences klar gegen Zwangsarbeit, Menschenhandel und jede Form der Diskriminierung. Mit sämtlichen Lieferanten gibt es Vereinbarungen, die die Einhaltung dieser Standards einfordern. In regelmäßigen Abständen werden die Kooperationspartner auf die Einhaltung überprüft. Stellt sich irgendwann heraus, dass einer der Zulieferer oder Hersteller von Zwischenprodukten gegen die ethische Richtlinie verstößt, beendet Gilead die Zusammenarbeit.

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