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Dollarama: Der kanadische Ein-Euro-Shop

Dollarama: Der kanadische Ein-Euro-Shop

Über 1.000 Filialen in Kanada

Die meisten kennen die Geschäftsidee von 1-Euro-Shops aus Deutschland: Diese Händler spezialisieren sich auf Produkte mit niedrigen Preisen, zum Beispiel in Bereichen wie Haushaltswaren und Lebensmittel. Dieses Geschäftskonzept verfolgt auch der kanadische Einzelhändler Dollarama, der seinen Hauptsitz in Montreal hat.

Seit seiner Gründung 1992 hat er in allen Regionen Kanadas Filialen eröffnet, mittlerweile betreibt er fast 1.100 Standorte. Der Erfolg beeindruckt: Begonnen hatte das familiendominierte Unternehmen des Gründers Larry Rossy mit einem einzigen Geschäft in Matane, einer Stadt im französischsprachigen Quebec. Heute beschäftigt die Aktiengesellschaft rund 18.000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen jährlichen Umsatz von über 3,2 Milliarden kanadische Dollar.

Dollarama dynamisch aufwärts

Ausweitung des Konzepts: Preise bis 4 Dollar

Ursprünglich hielt sich das Unternehmen strikt an den Anspruch eines Ein-Dollar-Shops. Die Artikel kosteten höchstens ein Dollar, viele weniger. 2009 wagte Dollarama den Schritt, die Obergrenze auf zwei Dollar zu erhöhen. Diese Maßnahme ermöglichte es, viele neue Produkte in das Sortiment aufzunehmen.

Aufgrund der positiven Kundenresonanz steigerte der Konzern die Maximalpreise nochmals, nun betragen sie vier Dollar. Auch bei der Bezahlung gab es Änderungen: Viele Jahre lang akzeptierte der Händler ausschließlich Bargeld, nun können Kunden auch mit vielfältigen Kreditkarten ihren Rechnungsbetrag begleichen.

Offensive Expansionspolitik

Trotz der zahlreichen Filialen, die Dollarama bereits eröffnet hat, hält das Unternehmen an seiner Expansionspolitik fest. Der Konzern sucht händeringend nach geeigneten Ladengeschäften. Auf seiner Homepage bittet er alle interessierten Immobilienbesitzer, sich zu melden. Viele bestehende Geschäfte befinden sich an ehemaligen Standorten des 2001 aufgelösten Einzelhändlers BiWay. Dieser war über mehrere Jahrzehnte einer der wichtigsten Händler Kanadas, musste aber aufgrund dubioser Finanztransaktionen aufgeben. Für Dollarama war das ein Glücksfall: Die gewerblichen Räumlichkeiten haben die perfekte Größe für den Geschäftsansatz eines Ein-Dollar-Shops, die Aktiengesellschaft konnte in kurzer Zeit eine Vielzahl an Standorten übernehmen.

Weitere Informationen zum Unternehmen Dollarama

1 Kommentar
  1. Dollarama: Aktuelle Einschätzung von Short-Seller Ben Axler vom 1. November 2018

    aktien-boersen.blogspot.com/2018/11/dollarama-aktuelle-einschatzung-von.html

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