Aktien riskant wie ein Casino-Besuch?

Wir brauchen dringend mehr Finanzbildung! Eine Industrienation wie Deutschland gönnt sich Bildung in „Exotenthemen“, aber bleibt Entwicklungsland wie man mit Geld umgeht.

Das ewige Trauerspiel – Finanzanalphabetismus in Deutschland

Seit Jahrzehnten versagt die Bildungspolitik. Der Staat ist ein schlechtes Vorbild im Umgang mit Geld und setzt falsche Anreize für die Bürger. Günstigenfalls gut gemeint, aber schlecht umgesetzt.

Stattdessen gibt es „Heldinnen“, die zum Schulschwänzen animieren. Erbärmlich, das das Gros der Pressewelt solchen fragwürdigen „Vorbildern“ eine Starbühne bietet.

3 Kommentare
  1. Ihre Meinung unterschreibe ich 100%tig!
    Gerade heute in der Heimatzeitung (OTZ, Thüringen ),,Thüringer haben Angst vor Aktien“.

    Die Medien versagen in unserem Land,sehen ihre Aufgabe darin, statt zu informieren lieber agitieren.Das hatten wir schon malund verzeichten darauf .
    Der Fachkräftemangel äußert sich nicht allein in der Wirtschaft, in Politik und bei Medien ist es wohl schon hoffnungslos!

  2. Tja, unser Volk entwickelt sich immer mehr zu Menschen mit linksgrünen Ideologien, siehe Wahlergebnisse der Grünen. Nicht zuletzt durch kräftige Mithilfe der linkslastigen Medien.
    Wenn man sein Geld sinnvoll, also in Aktien, anlegt, so bekommt man da kaum positive Resonanz, wird als gewissenloser Spekulant bzw. Kapitalist gebrandmarkt.
    Bestenfalls kann man sich übers Sparbuch oder Kapital LV unterhalten…
    Würde man „Wirtschaft und Finanzen“ als Schulfach einführen, gäbe es weniger Altersarmut und daran sollte auch der Staat Interesse haben. Vielleicht etwas weniger Musikstunden oder Religion ?
    Denn wer wird schon Pfarrer oder Berufsmusiker ?

  3. Es gibt in Deutschland halt keine Aktienkultur wie in den USA. Das liegt aber auch an den Unternehmen. Warum gibt es in den USA über 40 Dividendenaristokraten (in etwa) und Deutschland hat gerade mal einen (Fresenius)?

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