Die Angst der Amerikaner

…und Rezessionsgefahr in Deutschland

Mit der Politik der lockeren Geldes, insbesondere dem  Quantitative Easing (QE), befeuert die amerikanische Noten­bank die Märkte. Entsprechend groß ist die Angst der Anleger vor einem Auslaufen des QE.

Das Ende von QE1 bzw. QE2 bescherte der Wall Street jeweils eine saftige Korrektur von rund fünfzehn Prozent.  Was sich nach harmlos anhört, führte selbst guten Aktien zu Kurs­rückgängen von zwanzig bis vierzig Prozent. Das schmerzt, selbst wenn man vorher schöne Gewinne angehäuft hatte.

Die Diskussion um das Ende von QE3 ist in vollem Gange. Falls es die gleiche Reaktion bei den Börsianern auslöst, dann hat die Wall Street erst ein Drittel der Korrektur hinter sich.

Mini-Korrektur am Ende

Läuft es jedoch so wie die letzten vier Mini-Korrekturen, dann ist das Potential mit rund fünf Prozent Minus fast ausgeschöpft. Die hektischen Marktbewegungen passen dazu. Die Märkte nähern sich Niveaus, wo eine Gegenreaktion starten könnte.

Rezessionsgefahren in Europa

Ich möchte Sie mit Wiederholungen nicht langweilen und verweise interessierte Leser daher auf die älteren Ausgaben oder diesen Blogbeitrag vom 3. September:

Lesen Sie bitte auch die dort verlinkten Beiträge, z.B. warum man vor Rezessionen keine Angst zu haben braucht (aber wachsam sein):

Es verdichten sich die Anzeichen, dass der Musterknabe Deutschland in eine Rezession rutscht. Die Aktien zyklischer Unternehmen neigen trotz (noch!) guter Unternehmenszahlen zu Schwäche. Eine deutliche Warnung. Ein paar Beispiele aus dem Autosektor:

VW unter Druck

Leoni als Vorbote eines Konjunkturabschwungs

Grammer kündigt Rezession an

 Quelle: Auszug Investment Ideen vom 28.09.2014

 

 

 

 

 

 

 

2 Kommentare
  1. Das Thema Rezession gelangt in die Öffentlichkeit. Die konjunkturabhängigen deutschen Aktien signalisieren schon lange „Sand im Getriebe“. Schauen Sie sich beispielsweise die Aktien von VW, Deutz, Dürr oder Leoni an.