Immobilien als Geldanlage?

Wohlfühl-Rendite

Immobilien genießen einen hohen Stellenwert als Geldanlage. Besonders in Deutschland. Bei dem selbstgenutzten Traumhaus steht die Wohlfühl-Rendite an erster Stelle. Handelt es sich um eine fremdvermietete Immobilie, muss knallhart kalkuliert werden. Gerne lassen sich Käufer blenden von dem Gedanken, etwas Reales und von bleibendem Wert zu erwerben. Ein Trugschluss.

Betongold oder Mühlstein

Bleibt von der versprochenen Rendite genügend für einen selbst übrig, nachdem alle anderen die Hand aufgehalten haben? Eine Variable mit vielen Unwägbarkeiten! Dazu gehören nicht nur die Baufirmen, der Kreditgeber, der unersättliche Staat oder freundliche Makler, sondern auch die laufenden Kosten, Mietausfälle und neue kostspielige Vorschriften. Die Liste ist lang.

Qualitätsaktien als Alternative

Aktien müssen nicht repariert werden. Es gibt keine lästigen Eigentümerversammlungen, keinen Ärger mit Mietern oder tropfenden Wasserhähnen. Aktien können flott und kostengünstig über die Börse gehandelt werden.

Risikostreuung

Man braucht nicht viel Kapital, um über verschiedene Aktien, Branchen und Länder sein Risiko zu streuen. Wer den Bezug zu Immobilien wünscht, wird fündig bei (internationalen) Immobilienaktien. Gleichzeitig wird die Abhängigkeit von staatlicher Willkür und regionalen Katastrophen reduziert. Andere Länder, andere Chancen. Gestandene Weltfirmen suchen sich die besten Standorte, optimieren die Steuerlast, sind flexibel – Immobilien sind nicht mobil und den Standortbedingungen ausgeliefert.

Simon Property Immobilienaktie

Abbildung oben: Man muß kein Hausmeister sein. Qualitätsaktien und Immobilienaktien können eine pflegeleichte Alternative sein.

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