Alter Schwede, Alfa Laval!

Innovationsgeist und unternehmerisches Geschick

Erfindungen, Patente und innovative Technologie: So lässt sich die Geschichte des schwedischen Unternehmens Alfa Laval zusammenfassen. Die Vorgehensweise hat sich bewährt. Denn seit der Unternehmensgründung Ende des 19. Jahrhunderts hat sich Alfa Laval kontinuierlich weiterentwickelt – von einem kleinen schwedischen Betrieb zum weltweit aktiven, börsennotierten Unternehmen.

Alfa Laval im Aktienblog

Start in der Molkerei

Die Unternehmensgeschichte von Alfa Laval AB beginnt in den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts. Gustaf de Laval entwickelt zu dieser Zeit einen neuartigen Zentrifugalseparator für die Milchindustrie. Als der Separator produktionsreif ist, folgt 1883 die Unternehmensgründung unter dem Namen AB Separator. Gleichzeitig erfolgt die Gründung der De Laval Cream Separator Co in den USA. In den nächsten Jahrzehnten entwickelt das Unternehmen die Separator-Technologie für weitere Branchen. Die Zeit nach 1919 steht im Zeichen der internationalen Expansion. Die nächsten Jahrzehnte sehen Neuentwicklungen wie den hermetischen Separator, Wärmetauscher oder die selbstreinigenden Zentrifugalseparatoren. 1963 erhält das Unternehmen seinen heutigen Namen; Alfa-Laval AB.

Erfolgreich an die Börse

Über die Jahre hat sich Alfa-Laval eine internationale Führungsposition in drei Kerntechnologien erarbeitet. Dazu zählen neben Separation auch Fluid Handling sowie Wärmeübertragung. Im Jahr 2000 beschließt die Investmentgesellschaft Industri Kapital, die erfolgreiche Alfa Laval Group zu kaufen. Ziel ist der Börsengang innerhalb von fünf Jahren. Das Unternehmen wird nach umfassenden Umstrukturierungen 2002 an der Stockholmer Börse gelistet und ist Teil des OMX Stockholm 30 Index.

Gustaf de Laval: ein Mann mit besonderen Talenten

Als Gustaf de Laval den Grundstein für das Unternehmen legte, konnte er noch nicht absehen, wie es sich entwickeln würde. Rückblickend wird jedoch klar, dass sein Erfindungsgeist und seine unermüdliche Aktivität die Unternehmensphilosophie nachhaltig prägten. Zu Lebzeiten war er als „Mann des hohen Tempos“ bekannt. Ihm gelang es, 92 Produkte zu patentieren. Bis heute zeichnet sich das Unternehmen durch Innovationen und rege Entwicklungstätigkeit aus. Die Anzahl der jährlich angemeldeten neuen Patente liegt in der Regel zwischen 40 und 60. Im Lauf der Zeit sind über 4200 Patente zusammengekommen. Außerdem gibt es mehr als 2000 eingetragene Marken.

Innovative Technologie als Zukunftsperspektive

An innovativen Technologien gibt es stets Bedarf. Deswegen können sich etablierte Unternehmen wie Alfa Laval immer neue Betätigungsfelder suchen. Das ist schon deswegen erforderlich, weil Technologien mit der Zeit veralten und vom Markt verschwinden. Es gibt eine Fülle von Möglichkeiten für technische Neuerungen. Eine erfahrene Geschäftsführung kann die Optionen auswählen, die zum Unternehmen am besten passen. So stellen sich Unternehmen wie Alfa Laval zukunftssicher auf und erschließen sich neue Geschäftsbereiche.