Geld verdienen mit Aktien

Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins…

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Relative Stärke und Ratios

Ende Juni erhielt ich die Mail eines engagierten Lesers, der mit der Relativen Stärke und Ratios zur Aktienselektion experimentiert. Ein guter Ansatz, wie ich finde. Wer mich kennt, weiß das ich ein Freund von Stärke bin. Stärke schließt nicht aus, Kursrücksetzer zu kaufen.

Hallo Herr Aschoff,

ich beschäftige mich zur Zeit mit der Relativen Stärke von Robert Levy sowie relativen Stärke Charts als Ratio, um mit einem Top Down Ansatz gute Investmentideen zu selektieren.

Großwetterlage Stoxx 600 –> Vergleich der Branchenindizies –> Auswahl der Aktie der jeweiligen Branche

Welche Erfahrung haben Sie gemacht:

  • Eher die Gewinner kaufen mit der höchsten relativen Stärke? Könnten bei Korrekturen aber auch am meisten verlieren?
  • oder eher ausgebombte Sektoren beispielsweise wie Anfang des Jahr „Basic Industries“ und dessen Aktien kaufen, die niedrigsten RSL Werte aufweisen und antizyklisch betrachtet sich am Boden befinden?

Fazit: Alles Negative könnte hier schon eingepreist sein – und wenn der Sektor anfängt sich besser als der Gesamtmarkt zu entwickeln – werden Positionen antizyklisch aufgebaut.

Günstig kaufen teuer verkaufen oder teuer kaufen und noch teurer verkaufen, das ist hier die Frage.

Die Mail habe ich Ihnen geschrieben, weil Sie einen sehr seriösen Eindruck machen und ich auf Ihre Expertenmeinung gespannt bin.

Gruß M.S.

Meine Antwort

Vielen Dank für die interessanten Ausführungen! Ich kann Sie nur ermutigen, weiter in die Richtung zu forschen und eigene Erfahrungen zu machen. Gerne würde ich ausführlich darauf eingehen, aber das Thema füllt ein ganzes Buch. Ich kann daher nur einige Anregungen geben.

Gleichzeitig möchte ich Sie ermuntern, in meinem Blog zu stöbern und die Kommentarfunktion zu nutzen, um eine öffentliche Diskussion anzustoßen. Ich denke, dass viele Leser an Ihren und weiteren Erfahrungen interessiert sind.

Denkanstöße zu dem Thema Stärke:

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