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Bullen scharren mit den Hufen

Bullen scharren mit den Hufen

Zumindest nach der Dow Theory

Der Blick an die Wall Street ist für uns Europäer Pflicht. Die Weltleitbörse beeinflusst die Märkte weltweit. Die Frage, ob wir nach dem Rebound einen Bullen heranreifen sehen, dürfte jeden Aktionär interessieren.

Die altehrwürdige Dow Theory

Die Dow Theory behauptet, dass ein Bullenmarkt nur existieren kann, wenn der Dow Jones Industrial Average (DJIA) und der Dow Jones Transportation Average (DJTA) gemeinsam nach oben streben.

Gemeint ist ein aufwärtsgerichteter Primärtrend, der durch höhere Tiefs und höhere Hochs gekennzeichnet ist. Beide Indizes verkörpern das Herz der amerikanischen Wirtschaft. Geht es den Transportwerten gut, läuft die Wirtschaft.

Dow Theory warnte letzten Sommer

Dow Jones Industrial Index neigt zur Schwäche

Abbildung 1: Die Schwäche im Dow Jones war ein früher Hinweis auf die heranschleichende große Korrektur. Originalchart vom Börsenblog im August 2015.

Im August 2015 sendete der DJIA Warnsignale. Er driftete langsam nach unten. Der DJTA bestätigte die Schwäche. Monate später brach das Börsenunwetter über uns herein. Es bescherte uns bis in den Februar 2016 hinein den schwächsten Jahresstart seit dem 2. Weltkrieg. Ein Grund mehr, den „alten Dow“ nicht aufs Abstellgleis zu schieben. Es hat seine Berechtigung im Arsenal der Gesamtmarktindikatoren.

Dow Theory in Schlagdistanz zum Bullenmarkt

Abbildung 2: Es fehlt nicht mehr viel bis zu einem höheren Hoch in beiden Indizes. In der wöchentlichen Charteinstellung wird das Marktrauschen reduziert. Der Primärtrend tritt besser hervor.

Der US-Bullenmarkt ist in Schlagdistanz. Zumindest wenn es nach der Dow Theory geht. Misslingt der Ausbruch, wäre ein perfekter Zeitpunkt für einen Bärenhieb.

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